Überblick
Die Skala für wahrgenommenen Stress (PSS-10) ist ein weit verbreitetes 10-Item-Selbstbeurteilungsverfahren von Cohen, Kamarck und Mermelstein (1983). Sie erfasst, wie unvorhersehbar, unkontrollierbar und überlastend sich das Leben im vergangenen Monat angefühlt hat.
Auswertung
Jedes Item wird auf einer 5-stufigen Häufigkeitsskala (0–4) beantwortet. Die Items 4, 5, 7 und 8 werden invertiert ausgewertet; die Gesamtpunktzahl liegt zwischen 0 und 40, höhere Werte bedeuten mehr wahrgenommenen Stress. Es handelt sich um ein Screening-Instrument, nicht um einen diagnostischen Test.
Häufig verwendete Referenzbereiche (keine offiziellen klinischen Cut-offs): niedrig 0–13, moderat 14–26, hoch 27–40.
Literatur
Cohen, S., Kamarck, T., & Mermelstein, R. (1983). Journal of Health and Social Behavior, 24(4), 385–396.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die PSS-10?
Die Skala für wahrgenommenen Stress (PSS-10) ist ein 10-Item-Fragebogen von Cohen, Kamarck und Mermelstein (1983), der misst, wie belastend sich das Leben im vergangenen Monat angefühlt hat.
Wie wird die PSS-10 ausgewertet?
Jedes Item wird mit 0–4 bewertet (nie bis sehr oft). Die Items 4, 5, 7 und 8 werden invertiert ausgewertet; die Gesamtpunktzahl liegt zwischen 0 und 40. Höhere Werte bedeuten mehr wahrgenommenen Stress.
Was bedeuten PSS-10-Ergebnisse?
Die PSS ist nicht diagnostisch. Häufig verwendete Referenzbereiche sind niedrig (0–13), moderat (14–26) und hoch (27–40). Ihr LuriaLab-Bericht zeigt Gesamtpunktzahl und Interpretation.
PSS-10 vs. DASS-21-Stressskala?
Beide betreffen Stress, aber die PSS misst globalen wahrgenommenen Stress im vergangenen Monat, während die DASS-21-Stressitems Spannung und Entspannungsschwierigkeiten in der vergangenen Woche erfassen.
Referenzen
Cohen, S., Kamarck, T., & Mermelstein, R. (1983). A global measure of perceived stress. Journal of Health and Social Behavior, 24(4), 385–396.
Cohen, S., & Williamson, G. (1988). Perceived stress in a probability sample of the United States. In S. Spacapan & S. Oskamp (Eds.), The social psychology of health. Sage.