Burnout
Burnout ist ein Zustand emotionaler, mentaler und körperlicher Erschöpfung, verursacht durch anhaltenden Stress — meist arbeitsbedingt — mit Gefühlen von Zynismus und reduzierter Effektivität.
Definition
Burnout wird von der WHO als ein berufliches Phänomen beschrieben, das aus chronischem Arbeitsplatzstress resultiert, der nicht erfolgreich bewältigt wurde. Es zeichnet sich durch Erschöpfung, mentale Distanz oder Negativität gegenüber dem eigenen Job und reduzierte berufliche Effizienz aus. Stress-Screening kann helfen, die gesamte Belastung zu messen.
Wie es sich anfühlen kann
- Sich erschöpft fühlen und sich mit Ruhe nicht erholen können.
- Wachsende Zynismus oder Distanz zur Arbeit.
- Reduziertes Gefühl der Erfüllung.
- Schwierigkeiten bei der Konzentration oder das Gefühl, jeden Arbeitstag zu fürchten.
Verwandte Screening-Tests auf LuriaLab
- Depressions-Angst-Stress-Skalen (DASS-21)
- Oldenburger Burnout-Inventar (OLBI)
- Skala für wahrgenommenen Stress (PSS-10)
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Verwandte Glossarbegriffe
Häufig gestellte Fragen
Ist Burnout eine medizinische Diagnose?
Die WHO klassifiziert Burnout als ein berufliches Phänomen, nicht als medizinische Erkrankung. Seine Symptome können sich mit Depressionen und Angstzuständen überschneiden, die klinische Anliegen sind.
Wie unterscheidet sich Burnout von Depression?
Burnout ist hauptsächlich an den Arbeitskontext gebunden und lässt oft nach, wenn man sich vom Stressor entfernt. Depression ist breiter gefasst und betrifft die meisten Lebensbereiche; Screening kann helfen, sie zu unterscheiden.
Quellen
- WHO — ICD-11-Beschreibung von Burnout
- Maslach C, Leiter MP. Überblick über die Burnout-Forschung