Anhedonie

Anhedonie ist eine reduzierte Fähigkeit, Aktivitäten zu genießen oder sich auf sie zu freuen, die früher belohnend waren – ein zentrales Symptom, das oft bei Depressionen zu sehen ist.

Definition

Anhedonie beschreibt vermindertes Interesse oder Freude an Aktivitäten. Es kann Hobbys, sozialen Kontakt, Essen oder Sex betreffen und sich wie emotionale „Flachheit“ anfühlen. Es ist ein zentrales Merkmal der Major Depression und kann auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Screenings wie das PHQ-9 fragen nach geringem Interesse oder Freude; ein hoher Wert deutet auf eine weitere Bewertung hin, nicht auf eine Diagnose allein.

Wie es sich anfühlen kann

  • Hobbys, die früher wichtig waren, nicht mehr genießen.
  • Gleichgültigkeit gegenüber dem Treffen von Freunden empfinden.
  • Essen, Musik oder Sex fühlen sich „abgedämpft“ an.
  • Schwierigkeiten, sich auf Pläne zu freuen.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Anhedonie nur Depression?

Es ist stark mit Depression verbunden, kann aber auch in anderen Kontexten auftreten, einschließlich Burnout, einigen medizinischen Bedingungen und Medikamenteneffekten. Eine klinische Bewertung klärt die Ursache.

Wie unterscheidet sich Anhedonie von Langeweile?

Langeweile ist oft situativ. Anhedonie ist ein breiterer Verlust von Freude oder Interesse, der über Aktivitäten hinweg anhält.

Welches Screening erwähnt Anhedonie?

Der erste Punkt des PHQ-9 fragt nach geringem Interesse oder Freude an Aktivitäten – ein häufiges Anhedonie-Signal.

Quellen

  • Kroenke K, et al. PHQ-9 Depressionsscreening
  • Klinische Übersichten zur Anhedonie bei Stimmungsstörungen
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