Emotionsregulation
Emotionsregulation ist die Gesamtheit der Prozesse, die Menschen nutzen, um zu beeinflussen, welche Emotionen sie fühlen, wann sie sie fühlen und wie sie diese Emotionen erleben oder ausdrücken.
Definition
Emotionsregulation umfasst Strategien wie die Neubewertung einer Situation, sich selbst zu beruhigen, Unterstützung zu suchen oder zu wählen, wann man Gefühle ausdrückt. Schwierigkeiten bei der Regulation können sich als intensive Stimmungsschwankungen, impulsive Reaktionen oder das Gefühl, von Emotionen überwältigt zu sein, zeigen. Die Difficulties in Emotion Regulation Scale (DERS-16) screenet häufige Problembereiche. Schlechte Regulation ist ein transdiagnostisches Merkmal — sie tritt in vielen Bedingungen auf — und ist keine Diagnose an sich.
Wie es sich anfühlen kann
- Emotionen so intensiv fühlen, dass es schwer ist, klar zu denken.
- Unter dem Einfluss von Emotionen handeln, was man später bereut.
- Schwierigkeiten haben, sich zu beruhigen, nachdem man verärgert wurde.
- Nicht zu wissen, was man fühlt oder wie man es benennen soll.
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Häufig gestellte Fragen
Ist Emotionsregulation dasselbe wie emotionale Dysregulation?
Emotionsregulation ist das breitere Fähigkeitenset. Emotionale Dysregulation beschreibt anhaltende Schwierigkeiten, Emotionen effektiv zu managen.
Kann Emotionsregulation sich verbessern?
Ja. Fähigkeitenstraining (einschließlich Ansätze, die in CBT und DBT verwendet werden) und unterstützende Beziehungen können die Regulation im Laufe der Zeit stärken.
Was sagt mir der DERS-16?
Er hebt Bereiche hervor, in denen Emotionsregulation schwierig erscheint. Die Ergebnisse dienen der Selbstreflexion und der Diskussion mit einem Kliniker, nicht als Diagnose.
Quellen
- Gross JJ. Theorie der Emotionsregulation
- Bjureberg J, et al. Validierungsliteratur zur DERS-16-Kurzform