Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD)

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPD) ist eine Erkrankung, die durch intensive und instabile Emotionen, Beziehungen und Selbstbild sowie Impulsivität und Angst vor Verlassenwerden gekennzeichnet ist.

Definition

BPD beinhaltet eine weit verbreitete Instabilität in Stimmung, Selbstbild und Beziehungen, mit Impulsivität und Empfindlichkeit gegenüber wahrgenommener Ablehnung. Symptome treten oft in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter auf. Sie ist behandelbar, insbesondere mit strukturierten Therapien. Screening-Tools wie MSI-BPD und BSL-23 messen Symptome; die Diagnose erfordert eine klinische Bewertung.

Wie es sich anfühlen kann

  • Schnelle, intensive Stimmungsschwankungen.
  • Angst vor Verlassenwerden und instabile Beziehungen.
  • Impulsive oder selbstschädigende Verhaltensweisen.
  • Ein wechselhaftes oder unklareres Selbstbild.

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Verwandte Glossarbegriffe

Häufig gestellte Fragen

Ist BPD behandelbar?

Ja. Evidenzbasierte Therapien wie DBT können erheblich helfen. Viele Menschen verbessern sich im Laufe der Zeit erheblich.

Welcher MSI-BPD-Score deutet auf eine weitere Bewertung hin?

Die Beantwortung von "ja" zu 7 oder mehr der 10 Punkte ist die übliche Screening-Schwelle. Ein Kliniker bestätigt jede Diagnose.

Quellen

  • Zanarini MC, et al. MSI-BPD
  • NICE — Leitlinien zur Borderline-Persönlichkeitsstörung
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