Emotionale Dysregulation
Emotionale Dysregulation ist die Schwierigkeit, die Intensität, Dauer oder den Ausdruck von Emotionen zu steuern, was zu Reaktionen führt, die überwältigend oder schwer zu kontrollieren sind.
Definition
Emotionale Dysregulation beschreibt Schwierigkeiten, emotionale Reaktionen an die jeweilige Situation anzupassen. Sie kann bei ADHS, borderline Persönlichkeitsmerkmalen, Trauma und Stimmungserkrankungen auftreten. Sie ist keine Diagnose an sich, sondern ein Merkmal, das mit fähigkeitsbasierten Ansätzen verbessert werden kann. Verwandtes Screening kann das umfassendere Bild klären.
Wie es sich anfühlen kann
- Emotionen, die sich für die Situation zu groß anfühlen.
- Schwierigkeiten, sich nach einem Aufregen zu beruhigen.
- Schnelle Stimmungsschwankungen.
- Impulsive Reaktionen, wenn man überwältigt ist.
Verwandte Screening-Tests auf LuriaLab
- Depressions-Angst-Stress-Skalen (DASS-21)
- Borderline Symptom Liste - Kurz-version (BSL-23)
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Häufig gestellte Fragen
Ist emotionale Dysregulation eine Diagnose?
Nein. Es ist ein Merkmal, das bei mehreren Erkrankungen, einschließlich ADHS und borderline Merkmalen, auftritt. Screening hilft, verwandte Muster zu identifizieren.
Kann die emotionale Regulation verbessert werden?
Ja. Fähigkeiten aus Ansätzen wie DBT können die emotionale Regulation im Laufe der Zeit stärken.
Quellen
- Gratz KL, Roemer L. Forschung zur Emotionsregulation
- APA — Übersicht über die Emotionsregulation