Rumination

Rumination ist eine Schleife von wiederholtem, schwer zu stoppendem Denken über Probleme, Gefühle oder vergangene Ereignisse – oft ohne Fortschritt in Richtung Lösungen.

Definition

In der Psychologie bedeutet Rumination, sich wiederholt auf das eigene Leiden und dessen mögliche Ursachen oder Konsequenzen zu konzentrieren, normalerweise auf passive Weise. Es ist mit Depression und Angst verbunden und kann Stimmungssymptome aufrechterhalten. Gelegentliches Überdenken ist üblich; anhaltende Rumination, die Schlaf, Arbeit oder Beziehungen beeinträchtigt, kann Unterstützung erfordern. Stimmung- und Angstscreenings helfen, verwandte Symptome zu beschreiben, diagnostizieren jedoch keine „Ruminationserkrankung“.

Wie es sich anfühlen kann

  • Ein unangenehmes Gespräch stundenlang wiederholen.
  • Fragen wie „Warum bin ich so?“ ohne nächste Schritte zu finden.
  • Wach liegen und dieselbe Sorge immer wieder durchdenken.
  • Sich mit anderen vergleichen, was die Traurigkeit vertieft.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Rumination dasselbe wie Problemlösen?

Nein. Problemlösen zielt auf Handlungen oder Entscheidungen ab. Rumination tendiert dazu, dieselben Gedanken ohne Fortschritt zu umkreisen.

Kann Rumination Depressionen verursachen?

Rumination und niedrige Stimmung verstärken sich oft gegenseitig. Es ist ein Risikofaktor und aufrechterhaltender Prozess, nicht eine vollständige Erklärung für sich.

Wie hängen die LuriaLab-Tests mit Rumination zusammen?

Depressions- und Angstscreenings erfassen verwandte Symptome. Sie bewerten Rumination nicht als eigenständige Skala.

Quellen

  • Nolen-Hoeksema S. Response Styles Theory / Rumination Research
  • Klinische Literatur zur Rumination bei Depression und Angst
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