Eindringende Gedanken
Eindringende Gedanken sind unerwünschte, unwillkürliche Gedanken, Bilder oder Impulse, die störend sein können. Sie sind sehr häufig und spiegeln nicht die wahren Absichten oder den Charakter einer Person wider.
Definition
Eindringende Gedanken sind spontane, unerwünschte mentale Ereignisse, die die meisten Menschen gelegentlich erleben. Sie werden klinisch relevant, wenn sie häufig, belastend sind und mit Zwangshandlungen (wie bei OCD) oder erhöhter Angst verbunden sind. Ein eindringender Gedanke bedeutet nicht, dass eine Person ihn ausführen möchte.
Wie es sich anfühlen kann
- Plötzliche störende Bilder, die unpassend erscheinen.
- Unerwünschte Sorgen über das Wohlergehen von Angehörigen.
- Wiederholte Zweifel ("Habe ich die Tür abgeschlossen?").
- Tabu-Gedanken, die Schuld oder Scham verursachen.
Verwandte Screening-Tests auf LuriaLab
- Maudsley-Zwangsinventar (MOCI) (MOCI)
- Überarbeitetes Zwangsinventar (OCI-R)
Verwandte Glossarbegriffe
Häufig gestellte Fragen
Bedeuten eindringende Gedanken, dass etwas mit mir nicht stimmt?
Nein. Eindringende Gedanken sind äußerst häufig und spiegeln nicht Ihre Absichten wider. Sie sind klinisch relevant, wenn sie häufig, belastend oder mit Zwangshandlungen verbunden sind.
Wann sollte ich Hilfe bei eindringenden Gedanken suchen?
Erwägen Sie Unterstützung, wenn sie erhebliche Belastung verursachen, viel Zeit in Anspruch nehmen oder zu Zwangshandlungen führen. Screening kann Ihnen helfen, sie einem Kliniker zu beschreiben.
Quellen
- Rachman S. Forschung zu eindringenden Gedanken
- NICE — Leitlinien zu OCD