Überblick
Das Maudsley Obsessive-Compulsive Inventory (MOCI) ist ein weit verbreiteter Selbstbeurteilungsfragebogen zur Erfassung zwanghafter Symptome. Entwickelt von Hodgson und Rachman (1977), eignet sich das MOCI für klinische und Forschungszwecke bei Erwachsenen.
Zweck
Das MOCI misst das Vorhandensein und Ausmaß obsessiv-kompulsiver Symptome und hilft, Personen mit belastenden Zwangstendenzen zu identifizieren — als Screening, nicht als Diagnose.
Struktur
30 Ja/Nein-Items in vier Subskalen:
- Kontrollieren: wiederholtes Überprüfen von Schlössern, Geräten usw.
- Waschen/Reinigen: übermäßiges Waschen aus Angst vor Kontamination
- Verlangsamung: übermäßige Langsamkeit und Rigidität bei Routinen
- Zweifeln: anhaltende Zweifel an alltäglichen Handlungen
Anwendung
In der klinischen Praxis und Forschung zur Symptomerfassung und Verlaufsbeobachtung bei Zwangserkrankungen.
Psychometrische Eigenschaften
Gute interne Konsistenz und Konstruktvalidität; korreliert mit anderen OCD-Maßen.
Hinweis: Positives Screening ersetzt keine fachliche Diagnose.
Häufig gestellte Fragen
Was misst das MOCI?
Das Maudsley Obsessive-Compulsive Inventory (MOCI) ist ein 30-Item-Fragebogen zu Zwangsgedanken und Zwangshandlungen.
Wer hat das Instrument entwickelt?
Das MOCI wurde von Hodgson und Rachman entwickelt.
Welche Bereiche werden abgedeckt?
Es umfasst klassische Subskalen zu Kontrollieren, Waschen, Verlangsamung und Zweifeln.
Ist ein auffälliger MOCI-Wert gleichbedeutend mit OCD?
Nein. Das MOCI liefert Hinweise, ist aber keine alleinige OCD-Diagnosegrundlage.
Was ist der MOCI-Test?
Das MOCI (Maudsley Obsessive-Compulsive Inventory) ist ein klassischer 30-Item-Fragebogen zu Zwangssymptomen — Kontrollieren, Waschen, Verlangsamung und Zweifeln. Er wird in Forschung und klinischem Screening eingesetzt, ersetzt aber keine OCD-Diagnose.
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Verwandte Glossarbegriffe
Eindringende Gedanken, Zwangshandlungen, OCD (Zwangsstörung)
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