OCD (Zwangsstörung)
OCD (Zwangsstörung) umfasst wiederkehrende unerwünschte Gedanken (Obsessionen) und wiederholte Verhaltensweisen oder mentale Handlungen (Zwangshandlungen), die zur Verringerung von Stress durchgeführt werden.
Definition
OCD ist gekennzeichnet durch eindringliche, belastende Gedanken und durch Zwangshandlungen, die zur Linderung von Angst oder zur Vermeidung eines gefürchteten Ergebnisses durchgeführt werden. Der Zyklus kann erheblich Zeit in Anspruch nehmen und das Leben beeinträchtigen. Screening-Tools wie der OCI-R und MOCI messen die Schwere der Symptome; die Diagnose erfordert eine klinische Bewertung.
Wie es sich anfühlen kann
- Wiederholtes Überprüfen von Schlössern, Geräten oder Schaltern.
- Übermäßiges Waschen oder Reinigen, getrieben von Kontaminationsängsten.
- Bedürfnis nach Symmetrie oder "alles muss richtig sein."
- Mentale Rituale wie Zählen oder das Wiederholen von Phrasen.
Verwandte Screening-Tests auf LuriaLab
- Maudsley-Zwangsinventar (MOCI) (MOCI)
- Überarbeitetes Zwangsinventar (OCI-R)
Verwandte Glossarbegriffe
Häufig gestellte Fragen
Ist ordentlich sein dasselbe wie OCD zu haben?
Nein. Ordnung zu mögen ist eine Vorliebe. OCD umfasst belastende Obsessionen und Zwangshandlungen, die Zeit in Anspruch nehmen und das Leben beeinträchtigen.
Welcher Test screenet auf OCD?
Der OCI-R und MOCI screenen auf obsessive und kompulsive Symptome. Sie kennzeichnen die Schwere, ersetzen jedoch nicht die klinische Bewertung.
Quellen
- Foa EB, et al. Obsessive-Compulsive Inventory-Revised (OCI-R)
- NICE — Leitlinien zu OCD und Körperdysmorphie