Derealisation
Derealisation ist eine Form der Dissociation, bei der sich Ihre Umgebung unreal, traumhaft, neblig oder visuell verzerrt anfühlt, obwohl Sie wissen, dass sie real ist.
Definition
Derealisation bezieht sich auf ein Gefühl der Trennung von Ihrer Umgebung. Die Welt kann flach, farblos, zu hell oder wie durch Glas gesehen erscheinen. Es tritt häufig zusammen mit Depersonalisation während Angst, Erschöpfung oder nach Trauma auf. Gelegentliche Episoden sind häufig; häufige, belastende Derealisation kann eine klinische Bewertung rechtfertigen.
Wie es sich anfühlen kann
- Vertraute Orte fühlen sich plötzlich seltsam oder unreal an.
- Die Welt sieht aus wie ein Filmset oder durch eine Glasscheibe.
- Geräusche erscheinen gedämpft oder fern.
- Menschen, die Sie kennen, fühlen sich fremd oder zweidimensional an.
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Häufig gestellte Fragen
Ist Derealisation gefährlich?
Derealisation selbst ist nicht physisch gefährlich, kann aber belastend sein. Anhaltende Episoden sind es wert, mit einem Fachmann besprochen zu werden, um die Ursache zu verstehen.
Was löst Derealisation aus?
Häufige Auslöser sind intensive Angst, Panik, Schlafentzug, Stress und Erinnerungen an Trauma. Es gibt auch einige medizinische und substanzbezogene Ursachen.
Quellen
- DSM-5-TR — Depersonalisation/Derealisation-Störung (klinische Referenz)
- Sierra M, David AS. Übersicht über Depersonalisation und Derealisation