Depersonalisation
Depersonalisation ist das Gefühl, von sich selbst losgelöst zu sein – als ob man ein außenstehender Beobachter seiner Gedanken, Gefühle oder seines Körpers ist. Es ist eine häufige Form der Dissociation.
Definition
Depersonalisation beschreibt das Gefühl, dass man unreal, von sich selbst entfernt oder sein Leben von außerhalb des Körpers beobachtet. Es kann während Angst, Schlafentzug, Stress oder nach traumatischen Ereignissen auftreten. Wenn es anhaltend und belastend ist, kann es Teil einer Depersonalisation/Derealisation-Störung oder verwandter Bedingungen sein, die eine klinische Bewertung erfordern.
Wie es sich anfühlen kann
- Das Gefühl, dass Ihre Hände oder Ihr Gesicht nicht zu Ihnen gehören.
- Ihre eigene Stimme hören, als ob sie jemand anderem gehört.
- Emotional taub oder robotermäßig fühlen.
- In einen Spiegel schauen und sich für einen Moment nicht erkennen.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Depersonalisation und Derealisation?
Depersonalisation ist die Trennung von sich selbst. Derealisation ist die Trennung von Ihrer Umgebung, als ob die Welt unreal oder neblig ist. Viele Menschen erleben beides.
Kann Angst Depersonalisation verursachen?
Ja. Akute Angst, Panik und chronischer Stress können Episoden der Depersonalisation auslösen. Kontext und Dauer sind wichtig, um zu entscheiden, ob professionelle Unterstützung benötigt wird.
Sollte ich einen Test machen, wenn ich Depersonalisation fühle?
Ein Screening-Test kann Ihnen helfen, die Häufigkeit der Symptome einem Kliniker zu beschreiben. Es unterstützt die Selbstreflexion, ersetzt jedoch nicht die medizinische oder psychiatrische Bewertung.
Quellen
- Sierra M, David AS. Depersonalisation: eine selektive Übersicht. Current Opinion in Psychiatry.
- DSM-5-TR — Kriterien für die Depersonalisation/Derealisation-Störung (klinische Referenz)