Bindungsstil

Bindungsstil beschreibt Ihre charakteristischen Muster des Verbindens, Vertrauens und Reagierens auf Nähe in Beziehungen, die durch frühe Erfahrungen und spätere Beziehungen geprägt sind.

Definition

Die Bindungstheorie beschreibt, wie Menschen in engen Beziehungen agieren, oft zusammengefasst als sichere, ängstliche, vermeidende oder desorganisierte Muster. Diese Stile beeinflussen Intimität, Konflikte und emotionale Bedürfnisse. Stile können sich im Laufe der Zeit und mit Erfahrungen ändern. Der ECR-R misst bindungsbezogene Angst und Vermeidung.

Wie es sich anfühlen kann

  • Sich sicher und wohl in der Nähe fühlen.
  • Sich um Ablehnung oder Verlassenheit sorgen (ängstlich).
  • Unabhängigkeit schätzen und Nähe vermeiden (vermeidend).
  • Nähe wollen, aber gleichzeitig Angst davor haben.

Verwandte Glossarbegriffe

Häufig gestellte Fragen

Kann sich der Bindungsstil ändern?

Ja. Während frühe Erfahrungen die Bindung prägen, können sich Stile durch Beziehungen, Selbstbewusstsein und Therapie entwickeln.

Was misst der ECR-R?

Der ECR-R misst zwei Dimensionen der Erwachsenenbindung: bindungsbezogene Angst und bindungsbezogene Vermeidung.

Quellen

  • Fraley RC, et al. Experiences in Close Relationships-Revised (ECR-R)
  • Bowlby J, Ainsworth M. Bindungstheorie

Zuletzt überprüft: 2026-07-02. Screening-Tools auf LuriaLab dienen nur der Aufklärung und stellen keine Diagnose.

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