Postnatale Depression
Postnatale Depression ist eine Form der Depression, die nach der Geburt auftritt und anhaltende Niedergeschlagenheit, Angst und Schwierigkeiten beim Bewältigen umfasst, die über die kurzlebigen "Baby Blues" hinausgehen.
Definition
Postnatale (postpartale) Depression betrifft einige Eltern nach der Geburt eines Babys. Sie ist intensiver und langanhaltender als die häufigen frühen "Baby Blues" und kann die Bindung und die tägliche Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Die Edinburgh Postnatal Depression Scale (EPDS) ist ein weit verbreitetes Screening; die Diagnose erfordert einen Fachmann.
Wie es sich anfühlen kann
- Anhaltende Niedergeschlagenheit oder Weinerlichkeit nach der Geburt.
- Schwierigkeiten, eine Bindung zum Baby aufzubauen.
- Übermäßige Angst um die Gesundheit des Babys.
- Überwältigt, schuldig oder unzulänglich als Elternteil fühlen.
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Häufig gestellte Fragen
Wie unterscheidet sich postnatale Depression von den "Baby Blues"?
Die Baby Blues sind häufig, mild und verschwinden innerhalb von etwa zwei Wochen. Postnatale Depression ist intensiver, dauert länger und beeinträchtigt das tägliche Leben.
Können Partner postnatale Depression bekommen?
Ja. Nicht gebärende Partner können ebenfalls postnatale Depression erleben. Screening und professionelle Unterstützung sind für alle Eltern verfügbar.
Quellen
- Cox JL, Holden JM, Sagovsky R. Edinburgh Postnatal Depression Scale
- NICE — perinatale und postnatale psychische Gesundheit
Zuletzt überprüft: 2026-07-02. Screening-Tools auf LuriaLab dienen nur der Aufklärung und stellen keine Diagnose.