Sozialphobie-Inventar (SPIN)

SPIN


Starten

Überblick

Das Sozialphobie-Inventar (SPIN) ist eine 17-Item-Selbstbeurteilungsskala zur Erfassung von Symptomen der sozialen Angststörung (Sozialphobie) bei Jugendlichen und Erwachsenen. Es erfasst Angst, Vermeidung und physiologische Erregung in sozialen oder Leistungssituationen während der vergangenen Woche.

Zweck

  • Symptome bewerten: Vorhandensein und Schwere sozialphobischer Symptome erfassen.
  • Verlauf beobachten: Veränderungen der Symptome und Therapieerfolg verfolgen.

Struktur

Das SPIN umfasst 17 Items zu Angst, Vermeidung und physiologischen Symptomen (Erröten, Schwitzen, Herzklopfen, Zittern). Jedes Item wird auf einer Likert-Skala von 0–4 bewertet; der Gesamtwert liegt zwischen 0 und 68.

Anwendungsbereiche

  • Klinisch: Screening sozialer Angst und Verlaufskontrolle.
  • Forschung: Prävalenz und Interventionswirksamkeit untersuchen.

Psychometrische Eigenschaften

Das SPIN zeigt gute interne Konsistenz, Retest-Reliabilität und Zusammenhänge mit anderen Sozialangstmaßen; es stellt keine Diagnose dar.

Fazit

Das SPIN ist ein weit verbreitetes, zuverlässiges Screening-Instrument für soziale Angstsymptome und ersetzt keine fachliche Diagnostik.

Häufig gestellte Fragen

Was misst der SPIN?

Der Social Phobia Inventory (SPIN) umfasst 17 Items zu Angstsymptomen in sozialen Situationen.

Wie wird der Score eingeordnet?

Es gibt etablierte Cut-offs, die von unauffällig bis klinisch relevant reichen.

Wie unterscheidet sich der SPIN vom GAD-7?

Der SPIN fokussiert soziale Bewertungsangst und Vermeidung, während der GAD-7 generalisierte Sorgen erfasst.

Ist der SPIN diagnostisch ausreichend?

Nein. Er ist ein Screening und muss durch fachliche Diagnostik ergänzt werden.

Menü