Panikstörung
Die Panikstörung ist ein Muster von wiederkehrenden unerwarteten Panikattacken zusammen mit anhaltenden Sorgen über weitere Attacken oder der Vermeidung von Situationen, die mit ihnen verbunden sind.
Definition
Eine Panikattacke ist ein plötzlicher Anstieg intensiver Angst, der innerhalb von Minuten seinen Höhepunkt erreicht. Eine Panikstörung wird diagnostiziert, wenn Attacken wiederkehren und von anhaltender Besorgnis oder Verhaltensänderungen (wie der Vermeidung von Bewegung oder öffentlichen Orten) gefolgt werden. Agoraphobie kann gleichzeitig auftreten. Die Panic Disorder Severity Scale (PDSS) und Angst-Screens helfen, die Schwere zu beschreiben; nur ein Kliniker kann eine Panikstörung diagnostizieren.
Wie es sich anfühlen kann
- Wiederholte „aus heiterem Himmel“ auftretende Panikattacken.
- Ständige Angst vor dem nächsten Angriff.
- Vermeidung von Orten, an denen zuvor Panik auftrat.
- Änderung der täglichen Routinen, um sich sicherer zu fühlen.
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Häufig gestellte Fragen
Ist eine Panikattacke eine Panikstörung?
Nein. Viele Menschen haben eine Panikattacke, ohne eine Panikstörung zu entwickeln. Die Störung umfasst Wiederholungen sowie anhaltende Sorgen oder Vermeidung.
Wie unterscheidet sich die Panikstörung von GAD?
GAD zeichnet sich durch chronische Sorgen über viele Themen aus. Die Panikstörung konzentriert sich auf Panikattacken und die Angst vor den Attacken selbst.
Was misst die PDSS?
Die PDSS bewertet die Häufigkeit von Panik, das damit verbundene Leiden, Vermeidung und damit verbundene Beeinträchtigungen. Sie unterstützt klinische Gespräche, nicht die Selbstdiagnose.
Quellen
- American Psychiatric Association — Übersicht über Panikstörungen
- Shear MK, et al. Panic Disorder Severity Scale (PDSS)