Geriatrische Depression
Geriatrische Depression ist eine Depression, die bei älteren Erwachsenen auftritt. Sie kann sich anders zeigen als bei jüngeren Menschen — mit mehr körperlichen Beschwerden, Gedächtnisproblemen oder Rückzug statt offensichtlicher Traurigkeit.
Definition
Depression bei älteren Erwachsenen ist häufig, wird aber oft nicht erkannt, da die Symptome mit dem Altern oder medizinischen Erkrankungen verwechselt werden können. Sie kann mit Niedergeschlagenheit, Interessenverlust, Schlaf- und Appetitveränderungen sowie kognitiven Beschwerden einhergehen. Die Geriatric Depression Scale (GDS) ist für diese Altersgruppe konzipiert.
Wie es sich anfühlen kann
- Rückzug von Aktivitäten und sozialem Kontakt.
- Beschwerden über Gedächtnisprobleme oder Müdigkeit.
- Gefühle von Hoffnungslosigkeit oder Wertlosigkeit.
- Körperliche Beschwerden ohne klare medizinische Ursache.
Verwandte Glossarbegriffe
Häufig gestellte Fragen
Ist Depression ein normaler Teil des Alterns?
Nein. Während Lebensveränderungen im späteren Leben häufig sind, ist Depression kein normaler oder unvermeidlicher Teil des Alterns und ist behandelbar.
Welcher GDS-Wert deutet auf Depression hin?
Bei der Kurzform der GDS deutet ein Wert von etwa 5 oder mehr auf eine mögliche Depression hin. Ein Fachmann bestätigt jede Diagnose.
Quellen
- Yesavage JA, et al. Geriatric Depression Scale
- APA — Depression bei älteren Erwachsenen
Zuletzt überprüft: 2026-07-02. Screening-Tools auf LuriaLab dienen nur der Aufklärung und stellen keine Diagnose.