Problematisches Glücksspiel

Problematisches Glücksspiel bedeutet Glücksspielverhalten, das schwer zu kontrollieren ist und zu erheblichen Schäden führt — finanziell, zwischenmenschlich, emotional oder beruflich.

Definition

Problematisches Glücksspiel (im Zusammenhang mit der Glücksspielstörung) umfasst anhaltendes Glücksspiel trotz negativer Konsequenzen, Beschäftigung mit Wetten, das Verfolgen von Verlusten und beeinträchtigte Kontrolle. Es liegt auf einem Spektrum von geringem Risiko bis hin zu problematischem Glücksspiel. Der Problem Gambling Severity Index (PGSI) ist ein kurzes Screening, das verwendet wird, um das Risikoniveau zu schätzen. Screenings unterstützen das Bewusstsein; sie ersetzen keine klinische oder finanzielle Beratung, wenn Schäden vorhanden sind.

Wie es sich anfühlen kann

  • Mehr Geld oder Zeit wetten als beabsichtigt.
  • Zurückkehren, um zu versuchen, Verluste zurückzugewinnen („verfolgen“).
  • Glücksspiel vor der Familie verbergen oder Geld leihen, um zu spielen.
  • Sich unruhig oder gereizt fühlen, wenn man versucht, weniger zu spielen.

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Verwandte Glossarbegriffe

Häufig gestellte Fragen

Ist alles Glücksspiel problematisches Glücksspiel?

Nein. Viele Menschen spielen aus Freizeitgründen, ohne ernsthafte Schäden. Problematisches Glücksspiel beinhaltet den Verlust der Kontrolle und anhaltend negative Konsequenzen.

Was misst der PGSI?

Der PGSI bewertet Glücksspielprobleme im vergangenen Jahr und platziert die Ergebnisse in Leitlinien von nicht-problematischem bis problematischem Glücksspiel.

Wo kann ich Hilfe bei Glücksspielschäden bekommen?

Kontaktieren Sie lokale Glücksspiel-Hotlines, einen Kliniker oder finanzielle Beratungsdienste. Wenn Sie in einer Krise sind, nutzen Sie Notfall- oder Krisenressourcen in Ihrem Land.

Quellen

  • Ferris J, Wynne H. Problem Gambling Severity Index (PGSI)
  • WHO / öffentliche Gesundheitsleitlinien zu Glücksspielschäden
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