Diagnostisches Instrument für vorzeitige Ejakulation

PEDT


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Überblick

Das Diagnostische Instrument für vorzeitige Ejakulation (PEDT) ist ein validierter Selbstbeurteilungsfragebogen zur Erfassung vorzeitiger Ejakulation (PE) bei Männern. Entwickelt von Symonds und Kollegen, bewertet er Kontrolle, Häufigkeit, Belastung und partnerschaftliche Auswirkungen.

Struktur

Der PEDT umfasst 5 Items auf Likert-Skalen. Die Gesamtpunktzahl (0–20) dient dem Screening; ein Wert von 11 oder höher gilt als wahrscheinliche PE.

Anwendung

  • Klinisch: Screening und Verlaufskontrolle in Urologie und Sexualmedizin.
  • Forschung: Prävalenz und Behandlungseffekte bei PE.

Psychometrie

Der PEDT zeigt gute interne Konsistenz, Validität sowie hohe Sensitivität und Spezifität als Screening-Instrument.

Fazit

Der PEDT ist ein praktisches Screening-Tool; er ersetzt keine ärztliche Diagnose.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der PEDT?

Der Premature Ejaculation Diagnostic Tool (PEDT) ist ein 5-Item-Fragebogen zum Screening vorzeitiger Ejakulation anhand von Kontrolle, Häufigkeit und Belastung.

Wer hat den PEDT entwickelt?

Entwickelt von Symonds und Kollegen; er wird in Urologie und Sexualmedizin eingesetzt.

Welcher PEDT-Wert deutet auf wahrscheinliche PE hin?

Werte von 11 oder höher gelten typischerweise als wahrscheinliche vorzeitige Ejakulation. Ihr Bericht zeigt eine gestufte Interpretation.

Sollte ich bei hohem PEDT-Wert einen Arzt aufsuchen?

Ja, wenn die Symptome Sie belasten. PE ist behandelbar; ein Urologe oder Sexualmediziner kann Optionen besprechen.

  • Referenzen

    Tara Symonds, Michael A. Perelman, Stanley Althof, François Giuliano, Mona Martin, Kathryn May, Lucy Abraham, Anna Crossland, Mark Morris, Development and Validation of a Premature Ejaculation Diagnostic Tool,
    European Urology, Volume 52, Issue 2, 2007,
    Pages 565-573, ISSN 0302-2838, https://doi.org/10.1016/j.eururo.2007.01.028.